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NetzDG: Bündnis appelliert an Bundestag & EU

Vor gut zwei Wochen brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit (https://deklaration-fuer-meinungsfreiheit.de) ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck.

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#Cryptour – Die LOAD Cryptoparties

 

Nachdem im letzten Jahr bereits vier Cryptoparties stattgefunden haben, geht es jetzt in die zweite Runde. In fünf Städten werden LOAD-Experten Interessierten erklären, wie sie ihre Privatsphäre mit Hilfe von Verschlüsselungstechniken schützen können.

Die Cryptoparties werden zusammen mit den Liberalen Hochschulgruppen und den Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisiert und stehen jedem offen, der vorbeikommen möchte.

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Die #VDS kommt im Schnellverfahren- trotz massiver Kritik!

Heute hat das Bundeskabinett die Vorratsdatenspeicherung beschlossen, trotz massiver Kritik von Journalisten, Anwälten, Datenschützern und Branchenverbänden.

Noch immer blockieren Nachrichtendienste und Regierung die Aufklärung der NSA/BND-Affäre. Trotzdem wird mal eben so eine weitere Maßnahme zur Massenüberwachung eingeführt.

Aus der 2/3-Mehrheit folgert Mutti, dass von nun an 2+2=5 ergibt. Damit sich ja kein Widerstand gegen diese Neuinterpretation der Mathematik und des Grundgesetzes formieren kann, wird die #VDS einfach im Schnellverfahren durchgepeitscht.
Schöne neue Welt.

„Ich hab doch nichts zu verbergen“ – Warum der Protest gegen die Online-Massenüberwachung schwach bleibt

Mit der Frage, warum die Reaktionen auf die Snowden-Enthüllungen im Vergleich zu beispielsweise den Zensus-Protesten der 80er so gering ausfallen, beschäftigt sich Johannes Nau im Rahmen seiner Masterarbeit.

Die Hauptgründe sind nicht sonderlich überraschend: mangelndes Interesse der Bevölkerung („Wir haben wichtigere Probleme“), die Gewöhnung an das kommerzielle Abgreifen von Daten (Google, Facebook, etc.), ein Ohnmachtsgefühl angesichts des Ausmaßes der Überwachung, die Schwierigkeit einen klaren Gegner zu definieren, an den konkrete politische Forderungen gestellt werden könnten sowie die Unsichtbarkeit und schwere Fassbarkeit digitaler Überwachung.

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